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Wohnbebauung Sternäckerweg

Bauherrschaft: ÖWG Wohnbau
Holzbauunternehmen: Kulmer Holz-Leimbau GesmbH
Beschreibung zum Objekt:

Das Projekt Wohnbebauung Graz, Sternäckerweg ll wurde im Süd-Osten von Graz, im Bezirk St. Peter, nahe dem Einkaufszentrum Murpark geplant.


Die Gesamtbebauung sieht eine Umsetzung in vier Bauabschnitten vor, wobei zum Zeitpunkt der Holzbaupreiseinreichung Bauabschnitt A und B bereits fertiggestellt und besiedelt sind.


Die grundsätzliche Bebauungsstruktur besteht aus mäanderförmigen Baukörpern die sich zwei- bis viergeschossig von Norden nach Süden hin abstufen. Das zentrale Element der einzelnen Bauabschnitte bildet eine „Wohnstraße“ an der sich durch die mäanderförmige Bebauung die einzelnen Wohnhöfe angliedern. Die Dimensionen der Wohnhöfe sind eher kleinteilig und bilden somit eher intimere Siedlungsfreibereiche aus. Die Übergänge von öffentlichen über halböffentliche zu den privaten Bereichen sind sehr differenziert ausgeführt.


Im nördlichen Teil von Bauabschnitt B befindet sich ein Kindergarten.


Die einzelnen Bauabschnitte sind durch „Grünachsen“ in Nord-Süd Richtung miteinander verbunden. Ein sehr differenziertes Wegesystem aus diesen Wohnstraßen und Grünachsen sowie eine fußläufige Verbindung in Ost-West Richtung durchwegen die gesamte Bebauung und ermöglichen so ein vielfältiges Erleben der Außenräume. 


Sämtliche unterirdische Bauteile sind in Ortbeton ausgeführt.


Die Erschließungen in Form von offenen Stiegenhäusern und Laubengängen sind abhängig vom Brandschutz teilweise betoniert bzw. in Holzbau ausgeführt.


Die Wohneinheiten sind in Holz-Riegel und Massivholzbauweise mit Brettsperrholz geplant. Wobei die zweischaligen Wohnungstrennwände als Schoten angeordnet mit den Brettsperrholz-Massivholzdecken die Haupttragstruktur bilden und die Außenwände zur Aussteifung dienen. Beim viergeschossigen Baukörper sind alle Außenwände des Holzbaus als Brettsperrholz-Wände geplant, bei den zweigeschossigen Baukörpern sollen die Außenwände in Holz-Riegelbau mit aussteifender OSB-Beplankung ausgeführt werden. Nur vereinzelte Außenwände in den zweigeschossigen Bereichen sind, wo sie maßgebende aussteifende Funktionen übernehmen, in Brettsperrholz geplant. In jeder Wohnung gibt es noch eine tragende Zwischenwand in Brettsperrholz mit beidseitiger, jeweils doppelter GK-Beplankung. Alle übrigen Trennwände in den Wohnungen sind Metallständer-Trockenbauwände.


Durch die Zweischaligkeit der Wohnungstrennwände bilden die übereinander „gestapelten“ und nebeneinander stehenden Wohneinheiten „Türme“ die entsprechend ausgesteift sein müssen; wobei die Stahlbetonbauten durch die Situierung im Randbereich der Baukörper nicht als aussteifende Kerne dienen können. Die Konzeption der Tragstruktur ist auf diese Besonderheit abgestimmt.


Die obersten Geschoßdecken sind in eine Seite geneigt geplant und bilden das notwendige Gefälle für die darüber liegenden Flachdach-Aufbauten. Alle Dächer der Wohngebäude sind als Warmdächer mit einer extensiv-begrünten Substratschicht von 8-15 cm und Kiesstreifen in den Randbereichen vorgesehen.

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