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Fotocredit: HBP Stmk/Andreas Tischler

Vogelhäuser Deluxe

Architektur: Viereck Architekten
Statik:
Holzbauunternehmen: Mareiner Holz
Beschreibung zum Objekt:

Im wunderbaren Bergpanorama des steirischen Poguschs werden im freien Gelände entlang eines Bergkammes nördlich des bestehenden Wirtshaus Steirereck unter Rücksichtnahme der Geländebeschaffenheit vier freischwebende Berghütten in die Landschaft integriert. Das Grundstück liegt eingebettet in Wäldern mit einem traumhaften Ausblick in Richtung Turnau und dem Hochschwab und sorgt für exklusives Sommerfrische-Feeling in der Hochsteiermark. Diese besonderen Ausblicke galt es einzufangen und im Gebäude fest zu halten.

Die Zufahrt erfolgt über die bestehende Forststraße, die südlich des zu bebauenden Grundstückes verläuft. Alle notwendigen Parkmöglichkeiten werden einfühlsam gestaltet, sodass der zurzeit vorliegende Steinbruch entlang der Erschließungsstraße wieder seine natürliche Geländeformation erhält und dort die gedeckten Einstellplätze für 4 PKW sowie ein Verteilerraum für Energie und Entsorgung eingerichtet wird. Die ursprünglich natürlichen Geländegegebenheiten werden wieder nachvollzogen, sodass die alte Wunde des Steinbruchs am Ende des Bauvorhabens geschlossen in Erscheinung tritt.

Mit dem Projekt wird ein neuer Maßstab im sanften Tourismus im exklusiven Segment umgesetzt.

 

Bauweise der Berghütten:

Das gegenständliche Bauvorhaben Vogelhäuser Deluxe „Zum Kuckuck“ umfasst die Baumaßnahmen für die Neuerrichtung von 4 alpinen Hütten in aufgeständerter, schwebender Stahl- und Holzbauweise in höchster Qualität.

Die primäre Tragstruktur besteht aus einem Stahlbau auf Punktfundamenten gelagert, die tragenden Wände werden in Holzriegelbauweise errichtet. Bei der Wahl der Baustoffe wird größter Wert auf die Verwendung von natürlichen und ökologisch wertvolle Materialien gelegt, wie auch die Energieversorgung entsprechend ressourcenschonend mit Tiefenbohrungen ausgelegt wird. Als Dachform wurden Flachdächer mit extensiver Begrünung gewählt, um die Gebäude möglichst naturnah zu gestalten und in das Gelände den Schichtenlinien folgend einzubetten. Große überdachte Außenbereiche ermöglichen einen wettergeschützten Terrassen – und Zugangsbereich in jeder Jahreszeit.

Die Fassade wird mit einer vertikalen, unbehandelten Lärchenholzfassade und großzügigen Glaselementen ausgestattet. Die Entwurfsgestaltung ist darauf ausgelegt, dass Glasflächen dort zur Anwendung kommen, wo der Ausblick in die Landschaft auch interessante Blickrichtungen ermöglicht - Hochschwab und Turnau Alm. Alle Glasflächen erhalten entweder holz- oder stahlbrünierte Sonnen- u. Sichtschutzlamellen, die auch mit den Fassadenmateralien korrespondieren. Um das architektonische Bild zu komplettieren kommen im Innenraum auch Holzverschalungen aus alten Stuben oder anderen Zweckbauten zum Einsatz.

 

Die Vogelhäuser werden über einen eigenen Vorraum erschlossen über den man das abgetrennte WC oder den Erschließungsgang betritt. Im großzügigen Wohnraum gibt es einen Stubenbereich mit kleiner Küchenzeile und Kaminofen. Das Schlafzimmer kann mittels Schiebetüre abgetrennt werden und verfügt zusätzlich über einen weiteren Zugang zum Badezimmer. Vom Badezimmer aus gelangt man in die finnische Sauna und auch zum abgetrennten WC.

Herausforderungen:

Eine der größten Herausforderungen war einerseits der knappe Umsetzungszeitraum. Planungsbeginn war im Februar 2013, Baubeginn war im Oktober 2013 und die Fertigstellung sollte zum Grand Prix Wochenende Mitte Juni erfolgen. Der Zeitplan wurde eingehalten und zudem wurde eine besonders exklusive und vor allem einzigartige Innenausstattung und generelle Gestaltung von den Bauherrn gefordert. Mit besonderem Einsatz gelang eine besondere Materialauswahl und ein außergewöhnliches Innenraumkonzept. Weiters war uns selbst wichtig, dass sich die Bauwerke besonders harmonisch in die Waldkuppenlage einfügen - es galt so sanft wie möglich mit dem Gelände umzugehen. Die Zusammenarbeit mit den Bauherrn war für beide Teile sehr inspirierend und fordernd - die 4 Vogelhäuser zeigen das hochwertige Ergebnis daraus.

Als weitere Herausforderung kann die statische Einfachheit hervorgehoben werden, die nach vielen gemeinsamen Besprechungen erreicht wurde. Versorgung in nicht aufgeschlossenem Gebiet - die Wärmeversorgung erfolgt über einzelne Wärmepumpen mit Tiefenbohrungen von je 160m. Die restlichen Anschlüsse mussten mit dem Haupthaus (Wirtshaus Steirereck) verbunden werden.

Beim Projekt "Zum Kuckuck" ist die Thematisierung der "Vogelhäuser" besonders gelungen und es gibt viele originelle Elemente, die den Gast überraschen, ohne kitschig zu wirken. Das Thema Holz ist allgegenwärtig, drängt sich aber nicht auf und schafft ein gemütliches Wohlfühlambiente. Lassen Sie sich selbst überraschen, welcher Vogel es Ihnen besonders angetan hat - Specht, Uhu, Gimpel oder Kuckuck.

 

Technische Beschreibung zur Heizung und Versorgung:

Versorgung in nicht aufgeschlossenem Gebiet - die Wärmeversorgung erfolgt über einzelne Wärmepumpen mit Tiefenbohrungen von je 160m. Die restlichen Anschlüsse mussten mit dem Haupthaus (Wirtshaus Steirereck) verbunden werden.

Die Heizungs- und Elektroinstallationen werden in einem Technikschacht unter dem Gebäude untergebracht.

Beheizung: Wärmepumpe mit Tiefenbohrungen je Gebäude

Heizmedium: Fussboden- und Wandheizung

 

Versorgungsleitungen neu:

- Wasser: Einbau eines Zwischenbehälters im Bereich der bestehenden Technikzentrale des Wirtshauses Steirereck. Mittels Drucksteigerungsanlage werden die Hütten versorgt.

- Strom: Neue Zuleitung ab Verteiler

- Kanal: Einleitung des Schmutzwassers in das bestehende Kanalsystem

- Regenwasser: Das anfallende Regenwasser wird auf eigenem Grund mittels Verrieselungsstreifen entlang der nordseitigen Grundstücksgrenze zur Versickerung gebracht.

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