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Fotokredit: HBP Stmk/Architekt ZT Mag. Arch. Dari Parvanov

Kinderkrippe Peggau

Bauherrschaft: Marktgemeinde Peggau
Statik: HESS-Engineers
Holzbauunternehmen: Strobl Bau – Holzbau GmbH
Beschreibung zum Objekt:

Städtebauliche Grundlagen

Das Planungsgebiet liegt im Ortskern von Peggau in unmittelbarere Nähe östlich vom Bahnhof- Peggau/ Deutschfeistritz. Das Grundstück ist bereits mit der Volksschule Peggau und dem Kindergarten-Peggau bebaut.

Mit der Errichtung der neuen Kinderkrippe soll die bereits bestehende Schule und Kindergarten ein Ganzes ergeben und der Blick wird besonders an einer gut funktionierenden Erschließung der Gesamtanlage gerichtet.

 

Der Baukörper

Ausgangspunkt für den Entwurf ist eine sinnvolle Verbindung zwischen den bereits bestehenden Baukörpern und dem Neubau zu schaffen. Diese Vorgabe soll trotz der engen Bauplatztiefe genügend Raum und Freiflächen für die Errichtung von zwei Kindergruppen bieten. Der Baukörper soll auch in seiner Ausformung die Bebauung der näheren Ortsbebauung widerspiegeln. Zu diesem Zweck wurde eine Satteldachform gewählt, die in Ihrem südlichen und nördlichem, jeweils durch einen vier Meter breitem, überdachten Hofbereich aufgeschnitten wird. Dieser Bereich soll ausreichend Licht- Luftdurchflutet und Witterungsgeschützt sein. Der Kommunikationsaustausch unter den beiden Kinderkrippen Gruppen soll somit weiter verstärkt werden.

 

Funktion und Erschließung

Die Haupterschließung der Kinderkrippe erfolgt im Süden von der Schmiedgasse aus, zwischen dem bestehenden Kindergarten und dem Neubau, in einem überdachten Gang erreicht man die Garderobe und den Hauptzugang der Kinderkrippe. Die Garderobe stellt einen wichtigen Verteilerknoten dar. Diese verbindet den bestehenden Kindergarten mit der Volksschule und der Kinderkrippe und spielt eine wichtige Rolle in der Gesamterschließung der Anlage. Der Bereich wurde entsprechend großzügig geplant. Die Eltern haben die Möglichkeit aus jeder Richtung ohne Umwege Ihre Kinder abzuholen, vor Allem wenn mehrere Geschwister die Schul- und Kinderbetreuungsanlage besuchen. Von der Garderobe aus gelangt man in das Hauptgebäude der neuen Kinderkrippe im zentralen Gangbereich, von dem aus alle Raumfolgen, wie Küche- und Essbereich, Büro- Personalbereich, Nassräume der beiden Gruppen und Lager- und Technikraumbereiche zur linken und zur rechten Hand die Gruppen-, Ruhe- und Kleingruppenräume, erschlossen werden. Der Essbereich, angrenzend an der Küche, ist ein Treffpunkt der beiden Gruppen und erschließt den Galeriebereich im Dachgeschoss. Dort ist eine erweiterte Nutzung der Betreuungseinrichtung möglich. Dieser Bereich wird über eine entsprechende, für die Kinder konstruierte Treppe erreicht. Der Galeriebereich und der Ess- und Küchenbereich erzeugen durch Ihre großzügige Raumhöhe ein spannendes Raumerlebnis für die Kinder. Im Bereich des Galeriegeschosses unter dem Dach und über den Nebenräumen im EG sind weitere Stauräume geplant. Die Nebenräume wie Lager, Technikraum, Aussenlager und Müllplatz werden so angebracht, dass dessen Zugänglichkeit und Erreichbarkeit möglichst einfach und störungsfrei erfolgt.

 

Bauweise und Materialität

Das Hauptgebäude wird in Massivbauweise mit Ziegel und Außenputz auf Plattenfundament errichtet. Das Ziel hierbei ist möglichst Speichermasse für die Kühlung im Sommer zu erzeugen. Das bringt ein angenehmes Klima in den heißen Sommermonaten. Der Einsatz von zusätzlicher Kühlung wird deutlich reduziert. Dies soll auch Betriebskosten sparen. Der Verbindungsgang, bzw. Garderobe wird in Holzmassivbauweise gedämmt ausgeführt. Beim Dach handelt es sich um ein Satteldach und im Innenhofbereich eingeschnitten, sodass zwei Flügel mit Pultdächern je Gruppe dadurch entstehen. Die Dachdeckung wird in Tonziegel - Grau passend zur Nachbargebäude- Kindergarten Bestand ausgeführt.

Die Außenwände in den Innenhofbereichen sind mit vertikalen Holzlamellen versehen, sowie auch die Innendecken in den Bereichen der Gruppenräume, Ruheräume Küche und Essbereich, sowie die Galerie im Dachgeschoss. Diese sind nicht nur als gestalterische Elemente geplant, sondern haben die Funktion einer Schallschutzdecke für den jeweiligen Raum. In diesen Decken wird auch ein Teil der künstlichen Beleuchtung integriert.

In den Hauptnutzräumen ist Parkettboden geplant, in den Nassräume Fliesen.

Die Terrassen im Innenhof haben einen Holzboden und dessen Überdachung ist transparent- Verglasung mit Siebdruck.

Im Freien werden entsprechende Plätze zum Spielen errichtet, sowie ebenen Flächen für die Kinder zum Spielzeugwagen fahren.

Die Fensterrahmen im Hofbereich dienen auch als Sitzbänke im Innen- und im Außenbereich. Die Belüftung, Beschattung und künstliche Belichtung des Gebäudes werden automatisiert und auf die jeweiligen Nutzungen der Räume angepasst gesteuert.

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